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Betreute betriebliche Umschulung für Rehabilitanden

Das bbU-Reha Konzept richtet sich an Menschen, die aufgrund körperlicher oder psychischer Leistungseinschränkungen ihren Beruf nicht mehr ausüben können und wohnort- bzw. praxisnah eine neue Ausbildung mit Abschluss anstreben.

Welche Vorteile bietet eine betreute betriebliche Umschulung

  • Wohnortnähe und damit Verbleiben im sozialen Umfeld (Familie, Freunde)
  • Praxisnähe der Berufsausbildung
  • Gute Übernahmechancen nach der Beendigung der Umschulung
  • Rehaspezifische Betreuung:
    Eine individuelle behinderungsspezifische, sozialpädagogische und berufliche Beratung und Betreuung bietet Hilfestellung bei vielen  beruflichen und privaten Problemen.
  • Falls erforderlich werden begleitende Dienstleistungen bereitgestellt.
 

Wie läuft die betriebliche Umschulung ab?

Reha-Vorbereitungslehrgang

Die Einführungsphase führt an die gewohnte Lernsituation heran und vermittelt umschulungsrelevantes Fachwissen. Der Vorbereitungslehrgange dauert in der Regel 3 Monate.

Betriebliche Umschulungsphase

Die Umschulung beginnt direkt im Anschluss an die Einführungsphase jeweils im Herbst. Sie dauert in der Regel 2 Jahre.

Die Umschulung selbst findet in einem auf das Reha-Ziel abgestimmten akquirierten Betrieb statt, der berechtigt ist, in diesem Beruf auszubilden.

Fachliche Betreuung

Die fachliche Betreuung trägt zur Festigung des notwendigen Fachwissens während der gesamten Umschulung bei.

Unterrichtsinhalte sind:

  • Vermittlung von Berufsschulwissen, das durch die Verkürzung der Ausbildung nicht abgedeckt ist.
  • Aufarbeiten von Defiziten
  • Vermittlung von prüfungsrelevantem Fachwissen
  • Nachbereitung des aktuellen Lernstoffes der Berufsschule
  • Vermittlung von zusätzlichem Grundlagenwissen
  • Gezielte Prüfungsvorbereitung
  • Verknüpfung von betriebspraktischen und fachtheoretischen Fragestellungen